Sonntag, 5. Oktober 2014
Fingerübungen zum Wochenende
So ging es mir hier auch. Beim Stöbern im Netz bin ich auf dieses Bild gestoßen:
http://www.shapeways.com/model/152251/origami-i-pendant.html?materialId=23
From time to time I see something that makes me think: Hey, I can do that one in beads!
This also happened here. While browsing the net for inspiration I found this picture:
http://www.shapeways.com/model/152251/origami-i-pendant.html?materialId=23
Na ja, gedacht, getan... einige Tage später, einige Nerven ärmer: Tataaa! Hier ist es, das Parasol-A-Hedron!
Just some days later I am lacking some nerves, but I can proudly present.... drumrolls please... The Parasol-A-Hedron!
Insgesamt hat es total Spaß gemacht, war allerdings ganz schön knifflig zusammenzusetzen. Es war auch spannend bis zum letzten Moment, ob das Teil sich nur schlapp zusammenfaltet. Aber die eigentlich recht weichen Peyotestreifen stützen sich gegenseitig und spannen den Ikosaeder auf wie eine Sammlung Cocktailschirmchen.
I had a total blast making it, although the fiddly factor was quite high. I had to wait until the last moment to see whether the shape would not just look like a deflated balloon. But the quite soft peyote strips hold up nicely and make the icosahedron look like it is constructed from a collection of little cocktail umbrellas.
Mittwoch, 16. Januar 2013
Spielereien mit Stäbchen
Was macht man mit kiloweise Stäbchen? Verarbeiten natürlich :-)
What do you do with kilos of bugle beads? Use them, of course :-)
Montag, 24. Dezember 2012
Freitag, 30. November 2012
Ein echter Hirnzerbrecher!
Uh, just another plain old Kepler star you say? Yep, agreed, but one with a very significant difference: The pyramid faces are filled, so now you can actually see that they are Sierpinsky pyramids. And believe me, this sounds much easier than it was. This one was a mind wrecker, a needle bender, a real challenge !
Man muß unendlich oft durch diese Stäbchen fädeln (es geht ja nie geradeaus, sondern immer um die Ecke!), das wird irgendwann verflixt eng. Und verflixt steif und unbeweglich. Ich war ein, zwei Mal nahe daran, aufzugeben oder das Ding wenigstens durch das geschlossene Wohnzimmerfenster zu werfen. Keine gute Idee im Winter. Aber aufgeben ist für Weicheier! Irgendwann war es dann doch geschafft, und das auch noch ohne eine Nadel oder sogar eine Perle zu zerbrechen!
You have to thread through those bugles dozends of times (no straight tread path, always around the corner!), at some point it gets really, really tight. And really, really stiff. One or two times I was tempted to give up or throw the darned thing out of the closed livingroom window. Not a good idea in winter. But giving up is for weaklings! And now it is finally finished. Even without breaking a needle or a bead!
Freitag, 19. Oktober 2012
Wanderlust
The little diorama is a birthday present for my mom. It is only next week, but the parcel has already arrived and (of course) she has already opened it. So I can't spoil any surprise by posting it here (she has no computer anyway :-)). Happy Birthday, Mom!
Samstag, 1. September 2012
Kepler star, reloaded
Some time ago I already made a Kepler star like this one, with bugle beads and a big crystal caged in the middle. Meanwhile, this little guy lives in California at Marcia DeCoster's house. Now I wanted to make another one to fill the empty space in my glass cabinet.
Als es daran ging, eine dicke Perle als Füllung einzusetzen, musste ich feststellen, dass ich in meinen Kistchen leider nix passendes hatte. Neu bestellen und warten? Kam nicht in Frage! Und dann fiel mir dieser kleine Fellpuschel in die Finger. Der passte perfekt (und hat auch noch zufällig Marcias Haarfarbe :-))
When I wanted to drop in the center crystal a little problem occured: No big 22 mm crystal in the house! Order a new one and wait some days? Never! And then I found this little furry bead in my stash. Ha, perfect in size (and the color even matches Marcia's hairstyle :-))
Freitag, 6. Juli 2012
Mein Hut, der hat 3 Ecken...
Vielleicht kommen euch diese schwarz-cristall-rosafarbenen Stehrümchen irgendwie bekannt vor? Schon irgendwo gesehen? Jaaa, evtl. in dern aktuellen Ausgaben der Bead & Button oder der Perlen Poesie. Und zwar im Rahmen einer ganzseitigen Anzeige von Preciosa zum Thema Twin Beads! Jippieee!
Do these sitting-on-the-table-and-look-pretty objects look familiar to you? Seen them somewhere? Oh yes, maybe in the current issues of Bead & Button magazine or Perlen Poesie. They made it into a full page advertisement of Czech bead manufacturer Preciosa featuring Twin Beads! Yayyyy!!! *kermitflails*
Boooh, ich kann euch sagen, als ich erfahren habe, dass sie die Teilchen angenommen hatten, bin ich beinahe vor Stolz geplatzt! Die Wartezeit vom Januar bis jetzt zur Veröffentlichung war fast nicht auszuhalten.
Oh my, when I learned back in January they had accepted them I almost burst with pride! It took sooooo long from that time to June when they first published it, I hardly could stand the tension.
Übrigens, in der Perlen Poesie ist nicht nur die Anzeige zu begucken, ich habe auch für die 13-er Ausgabe eine Anleitung dazu gemacht. Falls jemand ein oder zwei Sternchen nachbauen möchte :-)
Just in case someone out there wants to beadweave their own little polyhedron (and I know there are, because I've been getting quite an amount of emails about it), in Perlen Poesie (#13) I published a tutorial. The magazine is in German language, but there's an English supplement leaflet with all translations available.
Eins hab ich noch in blau gefädelt, hier von oben...
I also made one of them in iris blue, pictured from the top side here...
... und hier von unten. Oder umgekehrt.
... and from the bottom side here. Or vice versa.
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Pink Panther
Only the best for mom's birthday! Her birthday wish this year was a McCabe crown jewel with 27 mm chatons. "Colorful and eye-catching to put it into my glass cabinet" were her exact words. Ok, you wanted it this way...
Ta-Daa! Da isser! Groß, poppig und pink! Na, was sagste jetzt?Ta-daa! Here it is! Big, bright and pink! OK, whaddaya say?
Samstag, 9. Oktober 2010
Komm, Fischi Fischi!
Samstag, 24. Juli 2010
Ganz in weiß...
Time for a White Wedding!
Wie unschwer zu erkennen, entstand diese Dose auf der Grundlage der bekannten "Beaded Boxes" von Julia Pretl .
This little box is made after a pattern of Julia Pretl.
Sie war ein Hochzeitsgeschenk für die Nichte einer lieben Freundin. Ok, eher die Verpackung für das eigentliche Geschenk.
It was a wedding present for the niece of a dear friend. Ok, it was not the present itself, but only the "gift wrap".
Freitag, 25. Juni 2010
Ich lieeebe Geschenke!
This week Petra from Perlament bead shop had a lovely visitor from England, Sian Nolan (a bead sister). Monday evening we met for dinner and Sian hat a present for everyone. This was abloutely unexpected and I feel so sorry I could not give her something in return.
Na, was mag da wohl drin sein?Guess, what's inside?
Jaa, ein allerliebstes Nadeldöschen nebst Schere und Gänseblümchenanhängsel. Liebe Sian, vielen Dank!!Sonntag, 14. März 2010
Ein Stern....
Ein Starball, Modell "Kir Royal" in cassis-pinkSonntag, 28. Februar 2010
Warmgeturnt
Die "Ultimate Beaded Bead" stand schon lange auf dem Programm. Und nachdem sie bei mir kein an-den-Hals-Gehängsel wird, sondern brav mit den anderen Glitzereumeln ans Fenster darf, wurde sie A-tens größer als angegeben und B-tens auch bunter als so ein normales Business-Outfit zuließe.
Ich hätte ja gerne ein paar schöne funkelnde Bilder in der Sonne gemacht, aber das war heute wohl eher nix. Hier tobt der Sturm und wirbelt inzwischen die schweren Blumenkästen durch die Gegend.Montag, 25. Januar 2010
Pyramania
Das erinnerte mich daran, dass ich schon lange mal so wie sie ein Sierpinski-Tetraeder aus Perlen fädeln wollte. Ging dann eigentlich ganz fix.
Gwen hat auch eines aus Baseballschlägern gemacht, aber in meinem Vorgarten ist nicht so viel Platz. Außerdem bin ich am Schraubenschlüssel eine echte Gefahr für die Öffentlichkeit.Samstag, 2. Januar 2010
Noch'n Gedicht!
Eure mariposa
Das Märchen von der Limette, die eine Prinzessin werden wollte
Es war einmal eine arme Limette. Sie dümpelte vergessen im Gemüsefach eines Kühlschranks vor sich hin. Von einem Tag zum anderen schrumpelte sie immer mehr ein und es war deutlich zu sehen, dass sie nicht mehr sehr lange durchhalten würde.
„So was Unfaires! Keiner will mich mehr! Dabei war ich für Höheres geboren. Ich habe das Potenzial zur Prinzessin! Und wenn das nicht geht, dann möchte ich wenigstens Caipirinha werden oder doch zumindest ausgepresst in Limonade oder in Scheiben geschnitten auf einem Wiener Schnitzel enden. Aber so? Ich habe nur noch die Auswahl, einfach zu vertrocknen oder zu verschimmeln.“ schimpfte sie, schon ziemlich resigniert.
Eines Tages erhielt der Inhalt des Gemüsefaches seltsamen Zuwachs. Es war ein Holzstäbchen mit glitzernden Fransen an einem Ende. Was hatte dieses Objekt nur hier zu suchen? (Man muss dazu sagen, die Besitzerin des Kühlschranks war eine einigermaßen g’schlamperte Hausfrau, da kam so was schon mal vor.)
Limette dachte bei sich: „Ach, ich habe eh’ nichts Anderes zu tun. Ich spreche das Ding mal an, vielleicht kann man sich ja ein wenig unterhalten.“
- „Hey, Du da! Ja, Du kleines Glitzerding! Herzlich Willkommen hier. Wer bist denn Du und vor allem, was bist Du?“
- „Ach hallo, schönen Tag auch. Nett, Dich kennen zu lernen, Limette. Ich bin ein Zauberstab.“ Er plusterte sich ein wenig auf und guckte sie etwas hochnäsig an. Das legte sich aber sofort wieder, als er sich seiner nicht gerade rosigen Lage bewusst wurde.
- „Ach, ein Zauberstab??!“ gab sie bewundernd zurück. „Und was zauberst Du so?“
- „Mal dies, mal das. Und wenn man drei Mal an mir rubbelt und das Zauberwort sagt, erscheint eine gute Fee, die einem alle Wünsche erfüllt.“
- „Woooow! Das hört sich ja toll an! Du wärst nicht zufällig bereit, mir das Zauberwort zu verraten?“
- „Hmmm…“ überlegte er. Er war schon länger nicht mehr gerubbelt worden, sollte er diese Chance wahrnehmen? Ach ja, warum nicht:„Na gut, Du scheinst eine nette Limette zu sein. Das Wort ist spwswsws…“ flüsterte er ihr ins Ohr.
(Ihr habt doch jetzt nicht gedacht, dass ich das im Klartext hinschreibe, oder? Nä! Niemals! Zauberworte muss man geheim halten, das weiß doch jeder.)
Sofort machte sich Limette ans Werk, rubbelte drei Mal an dem Holzstäbchen und flüsterte andächtig das Zauberwort. Sie wartete ein paar Sekunden, nichts passierte. „Habe ich was falsch gemacht?“ wisperte sie. „Nein, eigentlich müsste alles passen. Du kannst ja vorsichtshalber noch mal…“
ZAPPARAZONG*&%@*#*!!!
Limette und der Zauberstab befanden sich auf einmal nicht mehr im Kühlschrank, sondern in einem Fernsehstudio. Es gab einen gewaltigen Blitz und aus plötzlich aufwallenden Nebelschwaden erschien… Bruce D.!
Oh Mann, das passiert, wenn man einem windigen Cocktailfähnchen vertraut: Statt einer veritablen guten Fee kriegt man nur einen mittelprächtigen TV-Modelcoach!
- „Ach, Bruce! Ich wäre sooo gerne eine Prinzessin!“
- „Hello, Limette! Du brauchst eine Wechsel! Ich kann Dich leider nicht zur Prinzessin machen, aber vielleicht wenigstens zu Germany’s Best Kühlschrank-Model. Und das ist der Wahrheit!“
Limette war wild entschlossen, das Beste aus der Situation zu machen. Alles war besser, als in längstens weiteren 4 Tagen im Müll zu landen.
- „Ok, ich bin einverstanden. Was muss ich tun?“
- „Heavens, da ist wirklich viel zu machen! Du brauchst eine komplette Roundup. Facelift, Nasenkorrektur, Lippen, Peeling, Training und was da sonst noch so alles in die Tüte ist. Du hast ja noch nicht mal gezupfte Augenbrauen oder rasierte Achseln! Lass uns gleich anfangen.“
Gesagt, getan! Bruce und sein Team setzten zur Generalüberholung von Limette an…

… und nach einigen Wochen war es geschafft: Limette erstrahlte in nie gekanntem Glanz, die Haut war straff und prall, die Nase neu geformt. Beim Blick in den Spiegel erkannte sie sich beinahe selbst nicht wieder.
„Sapperlot, sehe ich gut aus! Wenn ich ein Kerl wäre, würde ich mich in mich verlieben!“ rief sie entzückt.
Nun gut, objektiv betrachtet ähnelten ihre Lippen vom Modell „Angelina J.“ eher denen von Society-Sternchen Chiara O. und insgesamt wirkte sie ein wenig wie eine dieser Kunststoff-Flaschen für Limettensaftkonzentrat. Aber das war Limette egal.

„In einigen Wochen, wenn die Fäden gezogen und die Narben soweit verheilt sind, dass sie sich überschminken lassen, kann es richtig los gehen! Dann hat hoffentlich auch die Spannung im Gesicht soweit nachgelassen, dass ich wieder ordentlich sprechen, lachen und vor allem essen kann.“ seufzte sie. „Ach, ein schönes Steak! Das wäre jetzt was.“ Stattdessen steckte sie sich ein Pfefferminzbonbon in den Mund und fuhr eifrig mit ihrem Training fort.
Und richtig, nachdem noch einige Zeit ins Land gegangen war, war aus der ehemals schrumpeligen Limette eine ganz ansehnliche Schönheit geworden.

„Limette, es wird Zeit, dass Du Dein Glück in der Welt versuchst“, sagte Bruce. „Ich habe Dich neu geformt, Dir gezeigt wie man richtig geht und wie man sich in Gesellschaft benimmt. Zeig’ es Ihnen! Lass mich stolz auf Dich sein! More Drama, Baby!“ Mit diesen Worten schob er sie zur Tür hinaus in ihr neues Leben.
Limette fand sich einigermaßen verdutzt auf der Straße wieder. Was sollte das denn jetzt wieder? Na gut, dann mal sehen, was sich an guten Gelegenheiten bietet. Limette stellte sich an den Straßenrand, schürzte das ohnehin kurze Röckchen und hielt den Daumen in den Wind. (Na, ob das jetzt so eine gute Idee war, mitten im Gewerbegebiet von Hürth-Kalscheuren?)
Aber sie hatte Glück, schon nach einer halben Stunde stoppte ein flotter Sportflitzer. Der nicht mehr ganz so flotte Fahrer fragte sie, ob sie mitfahren wolle. Er wäre unterwegs zu einem Wochenendtrip nach Paris und ein wenig Unterhaltung unterwegs käme ihm ganz gelegen. Paris? Warum nicht. Limette kletterte freudig in den Wagen und schon ging es los.
- „Isch bin der Schäng und isch mache in Immobilien. Und Du?“
- „Ääääh…“ Limette wollte nicht gleich mit ihrer ganzen Lebensgeschichte rausrücken. „Ich bin die Limette und möchte Model werden. Oder einen netten Mann fürs Leben kennen lernen. Was halt zuerst passiert. Schau’n mer mal.“
- „Ja warum denn auch nit, bist ja ene lecker Mädsche! Mit Dir tät isch och noch Stippeföttchen danze wolle.“
- „Hach, danke! Das ist ja nett!“ Ihr war zwar nicht ganz klar, was der Typ da von sich gegeben hatte, aber der Tonfall klang freundlich. Immerhin. Das kommt halt davon, wenn man keine Fremdsprachenkenntnisse hat.
Unter einigem weiteren seichten Dahingeplänkel rasten die Zeit und die Kilometer dahin und sie erreichten endlich Paris. Beide waren inzwischen rechtschaffen müde. Nun war also eigentlich der Zeitpunkt der Trennung gekommen.
- „Als denn, Jean, vielen Dank noch mal fürs Mitnehmen…“ begann Limette lahm und suchte krampfhaft in ihrem Hirnkastel nach einer zündenden Idee, aus Jean noch eine Übernachtung rauszuleiern. Schlechtes Timing, das hätte sie früher vorbereiten müssen. Mist!
Aber sie hatte Glück. Da Jean sich für einen Kavalier der alten Schule hielt (und vielleicht insgeheim auf ein kleines Techtelmechtel hoffte) bat er Limette an, sich das Zimmer mit ihm zu teilen:
- „Weißte Limettsche, wenn isch in Paris bin, penne isch immer bei minge alte Fründ, dem Üffes. Der hat bestimmt nix dajegen, wenn isch disch mitbringen tu. Und dem singe Gästezimmer hat auch Platz jenuch für uns zwei.“
Limette stimmte erleichtert und erfreut zu. Sie war inzwischen so müde, dass sie sich nur noch irgendwo ausstrecken und erst mal mindestens acht Stunden schlafen wollte. Ach ja, ein bequemes Bett. Und vorher noch ein schönes Schaumbad. Und Croissants zum Frühstück. Und Milchkaffee dazu. Ja, ja, Limette war auch in derangiertem Zustand einigermaßen anspruchsvoll.
Wie erwartet hatte Jeans Freund Yves nichts dagegen, noch einen Gast zu beherbergen, noch dazu so einen hübschen.
Am nächsten Morgen saßen sie ganz entspannt beim Frühstück zusammen und lernten sich erst mal etwas näher kennen. Yves entpuppte sich als bekannter Modeschöpfer, der auch zufällig gerade auf der Suche nach einer neuen Muse war. Er zeigte sich von Limette total begeistert:
„Mädchen, Du hast Stil und siehst gut aus. Dir fehlt nur noch ein prominenter Mentor. Wenn Du willst, werde ich Dir meine nächste Kollektion widmen und ein Topmodel aus Dir machen.“
Gesagt, getan! Er setzte sich sofort an seinen Schreibtisch und entwarf, beflügelt von seiner neuen Muse, die tollsten Klamotten. Nach nur 2 Wochen war die Kollektion fertig entworfen und die Näherinnen arbeiteten bis spät in die Nacht. Der Höhepunkt der Show war ein Gala-Abendkleid, das Limette mehr oder weniger direkt auf die Haut genäht wurde. Also, nicht direkt auf die Haut, das piekst ja, sondern halt hauteng wie eine Pelle. Ach, Ihr wisst schon, was ich meine.


Die Modenschau wurde erwartungsgemäß ein voller Erfolg. Bei der anschließenden Party kam ein aristokratisch wirkender Engländer auf sie zu und machte ihr ein sehr verlockendes Angebot. Er wäre Personalchef einer bedeutenden Londoner Firma und könne ihr eine Position anbieten, die nur sie auszufüllen in der Lage wäre. Die Bezahlung wäre selbstverständlich überdurchschnittlich und der Job selbst wie für sie gemacht.
Limette willigte in ein Bewerbungsgespräch ein und reiste schon einige Tage später nach London. Das Jobangebot stellte sich wirklich als fantastische Gelegenheit heraus. Madame Tussaud’s suchte händeringend nach einem geeigneten Model für die neue Fabergé-Abteilung. Und Limette eignete sich wirklich hervorragend als Ei-Double. Diese Kurven! Diese Ausstrahlung! Sie wurde vom Fleck weg engagiert.

Und so kam es, dass Limette zwar bis heute ihren Traumprinzen nicht gefunden hat, aber trotzdem glücklich und zufrieden in London lebt und täglich von hunderten, ja tausenden Menschen beguckt, bewundert und fotografiert wird. Genau das, was sie eigentlich immer wollte. Was für eine Karriere!
Sonntag, 6. Dezember 2009
Ich wünsche allen LeserInnen eine schöne Weihnachtszeit!
Ok, ich sehe ja ein, man erkennt nix auf dem ersten Bild. Na dann, hier die Details:
Je eine große und eine kleine "Crystal caged pearl"-Bead von Cathy Lampole (Bead & Button Okt. 2009)
"Twinkle Spin" und "Bling Ring" von Sabine Lippert
"Petite Fleur" von Fofinha und "Sultan's Hat" von Kriszta
"Triangle Bling" von Eva-Maria Keiser und eine Erdnuß mit Tütü von Nancy Cain (Beadwork August 2009)
Ein paar Engerl
"Spinning Top Bead" von beAd Infinitum mit einem zusätzlichen Hüftröllchen und eine selbst zusammengefriemelte Perlkappe, die dann auf einmal wie eine Eichel aussah.Donnerstag, 15. Oktober 2009
Patriotisch in Weiß-Blau :-)
Die Farbwahl wurde aber doch in erster Linie durch ihre Wohnzimmereinrichtung bestimmt.
Kenner haben inzwischen bestimmt erkannt, dass ich hier wieder mal eines der fantastulösen Muster von Paula Adams verwendet habe.Mittwoch, 16. September 2009
The Green Knight
Als Vorbild hatte ich das Rose Trellis Egg ausgesucht. Nach einigen ziemlich un-eierigen Fehlversuchen fiel mir glücklicherweise Paula Adams ein. Für die Ei-Form bot sich das "Horizontal Ribbon Sparkler"-Ornament förmlich an. Wie immer eine klasse ausgearbeitete Anleitung, die echt ihr Geld wert ist!
Die Deko außenrum habe ich etwas abgewandelt. Eigentlich sollte es ja mit rosa Crystal Pearls und einigem zusätzlichen Schnickschnack eben ein Dornröschen-Ei für den Märchenwettbewerb bei perlenhäkeln.de werden.




















